Über mich
Ich plane nur, was ich selbst betreiben würde…
Angefangen habe ich 1996 als Speditionskaufmann bei Rhenus in Mannheim – Wareneingang, Kommissionierung, Disposition, Staplerschein inklusive. Danach kamen Verkehrsfachwirt und betriebswirtschaftliche Weiterbildung, später die Verantwortung für ganze Standorte und die Planung neuer Lager.
Theorie und Praxis sind für mich keine zwei Welten, sondern zwei Seiten derselben Aufgabe. Ich plane keine Struktur, die ich nicht selbst betreiben würde – und ich verlasse mich auf keine Auswertung, die ich nicht in der Halle überprüft habe.

Der Weg
Grundlagen Ausbildung
Abitur am Wirtschaftsgymnasium Schwetzingen, Ausbildung zum Speditionskaufmann bei Rhenus in Mannheim – dort auch den Staplerschein –, anschließend Verkehrsfachwirt und betriebswirtschaftliche Weiterbildung an der IHK Mannheim.
2001–2004 John Deere
Leitung der Inhouse-Logistik: Ersatzteil- und Materialbelieferung direkt ans Produktionsband, just in time und just in sequence. Getaktete Versorgung, bei der die Reihenfolge stimmen muss, nicht nur die Menge.
2004–2011 Suzuki Europe
Als Warehouse Manager habe ich aus einer dezentralen europäischen Lagerstruktur ein Zentrallagerkonzept entwickelt und umgesetzt: Die deutsche Ersatzteilzentrale wurde zum europäischen Zentrallager. Verantwortlich für sieben Standorte in Europa und die Einführung eines einheitlichen Standards über alle Länder hinweg. Am deutschen Standort selbst wuchs das Team von 30 auf 120 Mitarbeitende im Zwei-Schicht-Betrieb; dazu kamen die Einführung eines Lagerverwaltungssystems und die Teilautomatisierung. Hier ist meine Philosophie für das Lager entstanden.
seit 2011 Selbstständig
Interim Manager und Berater für Unternehmen jeder Größe – vom Start-up über Kleinunternehmen und Mittelstand bis zum Konzern.
Meine Philosophie
Komplexität durch Vereinfachung ersetzen
Bei Suzuki habe ich gelernt, wie ein Lager aussieht, das trägt: Kaizen und 5S, klare Strukturen, Ordnung – und so viel Technik wie nötig, nicht so viel wie möglich. Seitdem ist das mein Maßstab. Eine Vorgabe, die im Alltag zu kompliziert ist, wird nicht umgesetzt – unabhängig davon, wie gut sie gedacht war. Deshalb frage ich bei jeder Lösung zuerst, ob die Menschen in der Schicht sie tatsächlich anwenden können. Wenn nicht, ist es keine Lösung, sondern ein Papier.
Einfache Abläufe halten auch dann, wenn ich längst wieder weg bin.
Warum ich selbstständig arbeite
Ich wollte meine Erfahrung unabhängig einbringen, Strukturen kritisch hinterfragen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort Lösungen entwickeln, die praktikabel, wirtschaftlich und nachhaltig funktionieren.
Worauf ich mich konzentriere
Probleme schnell erkennen, Prozesse verbessern, Lagerstrukturen optimieren – und Veränderungen tatsächlich umsetzen. Das ist die Arbeit, die mir liegt.
Was ich nicht mache
Ein Konzept liefern und die Umsetzung anderen überlassen. Ich übernehme Verantwortung und begleite Projekte von der Analyse über die Planung bis zur Umsetzung.
Die zweite Ausbildung
Parallel zur Logistik habe ich mehrere Jahre eine psychologische und systemische Ausbildung absolviert, unter anderem in Systemik und Organisationsaufstellung. Der Grund war praktisch: Ich hatte zu oft erlebt, dass ein sauber geplanter Prozess im Alltag nicht gelebt wurde – und dass die Ursache nie im Prozess lag, sondern zwischen den Menschen, die ihn tragen sollten.
Das lässt sich rechnen
Hallenlayout und Materialfluss.
Bestände, Durchlaufzeiten, Personalbedarf.
Kosten pro Auftragsposition.
Das lässt sich nicht rechnen
Warum eine Schicht seit zwei Jahren an der anderen vorbeiarbeitet.
Warum ein neues System umgangen wird, obwohl es besser ist.
Warum Entscheidungen konsequent nach oben geschoben werden.
Ich arbeite mit beidem. Das ist der Unterschied.
Kurz gefasst
Seit 1996 in der Logistik · seit 2011 selbstständig · Unternehmen jeder Größe · bundesweit und im deutschsprachigen Ausland · Deutsch und Englisch verhandlungssicher
